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Die Digitalisierung ist heute in Aller Mund

How business can ease your pain

Die Digitalisierung ist heute in Aller Munde. Umbrüche stünden bevor.

Nun ist es aber so, dass die Digitalisierung schon seit etwa 1990 voranschreitet. Alles was wir heute haben war schon seit Jahrzehnten absehbar. Das was sich jetzt ändert ist, dass sich unserer Gesellschaft immer schneller grundlegend wandelt. Und betroffen sind alle Unternehmen und Bevölkerungsgruppen. Kleinste Innovationen können ganze Branchen zum Kippen bringen.

Schauen wir hierzu nur etwas zurück. 1995 eröffnete der Informatiker Jeff Bezos Amazon. Damals sagte jeder ja ok ein Buchhandel, nicht unser Geschäft. Die Firma hat keinen Wert das ist ja nur Software, und wenn die pleitegehen, dann gibt es da keine Substanz. Da sind uns Unternehmen wie Karstadt lieber. Wir alle wissen wo heute Amazon und wo heute Karstadt steht.

Die Digitalisierung des Online-Handels hat im Prinzip jeder lokale Händler verschlafen. Und gibt es heute irgendwas was Amazon nicht liefert? Fast alle lokalen Warenhäuser kämpfen heute mit einer Donquichotterie gegen Amazon. Meine drei Frauen, 2 davon sind natürlich Töchter, bestellen bequem ihre Kleidung, probieren zu Hause, stimmen diese mit den Meinungen in der Familie ab, was nicht gefällt geht zurück. Fertig. Gut unser Postbote wird immer schlanker, aber für die Damen ist das eben sehr bequem.

Die ersten Smartphones gab es Ende der 1990er. Auf Grund der Technik waren die aber noch nicht verwendbar. Das Display taugte Nichts, die Batterie war nach 30 Minuten am Ende. Nur ein paar Early Adapters benutzen die. 2007 dann kam das iPhone. Ein elegantes einfach zu bedienendes Smartphone. Und obwohl man bereits mit den ersten Smartphones bereits Fotos machen konnte, haben weder Aqua noch Kodak dies ernstgenommen. Beide Firmen sind verschwunden. Auslöser war hier ganz klar das Smartphone, welches ebenso die „Telefonzellenindustrie“ ruinierte. Noch 2007 beherrschte Nokia den Mobilfunkgeräte Markt mit 437 Millionen jährlichen Abverkäufen -was einem Marktanteil von 40% entsprach. Die Legende sagt, das die Chef-Etage von Nokia sich über das neu erschienene iPhone lustig mache. Lustig, das Display ist ja in Farbe. Wozu braut man das? Schließlich hält man das Phone beim Telefonieren ja ans Ohr und man sehe somit ja Nichts vom Farbdisplay. Wohl eher was für Freaks. Vielleicht verkaufen die im Jahr 1 Millionen Geräte – keine Gefahr für Nokia.

Heute kommen Firmen und Branchen, die  augenscheinlich noch gut funktionieren mehr und mehr unter massiven Druck. Lassen Sie mich ein paar Beispiele nennen.

Nehmen wir die Banken. Wann waren Sie eigentlich zum letzten Mal in Ihrer Bank? Ich meine nicht am Geldautomaten, sondern in der Beratung? Lange her? Und wenn Sie Ihr Berater beraten hat was tat er dann. Er gab ein paar Angaben in den Computer ein und sagte dann Dekra Fonds oder Uni Rak – je nachdem bei welcher Bank Sie waren. Wenn Sie fragen warum, da wird er sagen „Steht da“.

Der heutige Bankberater wird in seinem Bekanntenkreis erzählen er arbeitet mit dem Computer. Aber ist es nicht eigentlich so, dass der Computer mit ihm als Eingabemedium arbeitet, und könnte man das nicht eigentlich auch bequem allein bei einer Onlinebank erledigen?

Ja ich weiß gibt es schon. Das ist übrigens das Hauptproblem der Sparkassen. Die begehen gerade aus Angst vor dem Tod Selbstmord. Das große Merkmal der Sparkassen ist die Filiale. Sie wissen jedoch, dass sie eigentlich keine Filialen mehr brauchen und dass Filialen zu teuer sind. Aber was wird dann aus dem Alleinstellungs Merkmal?

Nehmen wir Reisebüros. Bevor Sie verreisen Googlen Sie ein halbes Jahr nach allen möglichen Zielen. Nun gehen Sie ins Reisebüro. Was macht die Dame dort? Ja toll Googlen. Und natürlich wissen Sie die Optionen schon besser. Sie hatten ja ein halbes Jahr Zeit sich zu informieren. Die Tätigkeit im Reisebüro bezieht sich dann nur noch auf das buchen. Aber auch das hätten Sie selbst erledigen können. Aktuell muss man noch einräumen das die Reiseportale noch zu kompliziert sind und von vielen noch nicht angenommen werden. Aber warten Sie mal ab was passiert, wenn die Funktionen nicht so wie heute „gerade gut genug“, sondern „elegant einfach“ werden. Das wird das Todesurteil für Reisebüros.

Apotheken? Bisher sind die Apotheken in Deutschland noch recht gut geschützt. Sobald aber ein eindeutiger QR Code auf das Rezept kommt und dieser an Versandapotheken gesendet werden darf, das war es dann mit den Apotheken. Und die Apotheker deren Lebensplan in etwa so aussieht: Mit Mitte 30 für 500k Kredit eine Apotheke kaufen. Kredit bis Mitte 60 abstottern und die Apotheke dann für 2 Millionen verkaufen, die können dann Nichts mehr verkaufen. Und dann geht’s Richtung Harz IV.

Hausarzt? Hier gilt sinngemäß das gleiche wie für das Reisebüro. Sie beschäftigen sich mit ihrem Leiden und wissen bereits alles darüber bevor Sie dann nach 6 Wochen ihren Termin haben und drankommen. Und seien wir ehrlich bereits heute füllen Sie beim Arzt erst einen umfangreichen einen Fragebogen aus. Wenn Sie dann zu Doktor vorgelassen werden, dann nimmt der sich wie viele Minuten für Sie Zeit? Und in der Regel überweist sie der Hausarzt dann zum Spezialisten. Hausärzte wird es wohl noch geben, aber nicht mehr in der heutigen Form. Vielleicht als Arzt der Sie wirklich zu Hause besucht noch.

Zusammenfasend, alles was man Googlen kann ist mehr als gefährdet. Sie können für sich selbst überlegen was an ihrer Arbeit automatisiert werden kann. Müssen Sie bei Ihrer Arbeit ganz bestimmte Prozesse einhalten? Ja, dann sind Sie eine gefährdete Spezies!

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Mark Smith

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