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Meeting Terror

Meetings sind zu 95% vollkommen “sinnbefreit”.

Grundsätzlich kann man sagen: “Wenn 10 Leute mit einem IQ von 115 am Meeting teilnehmen, dann hat das Ergebnis des Meetings bestenfalls einen IQ von 80. Das Meetings meist so gnadenlos schief laufen hat gleich mehrere Gründe:

Die Kommunikation Ich denke wir sind uns einig man kann schneller Lesen als Schreiben. Ebenso kann man schneller sprechen als zuhören. Das ist Fakt. Meetings werden in der Regel ohne entsprechende Vorbereitung gestartet. Es wird sich nie die Zeit genommen das Meeting vorzubereiten. Vorbereiten würde bedeuten man rescheriert ganz genau die Problematik und schreibt in Ruhe das/die Themen auf. Oder haben Sie eine Woche vor einem Meeting schon mal ein Handout über das Thema erhalten, welches Sie sich vor dem Meeting in Ruhe durchlesen konnten?

In der Realität läuft das ganz anders ab

Einer beginnt schnell zu sprechen, und Sie müssen zuhören. Zuhören geht nicht so schnell wie Sprechen. Sie verstehen das Thema überhaupt nicht und müssen x-mal nachfragen, was andere Teilnehmer dann wieder so nervt, das diese gedanklich abschalten, und böse auf Sie werden. Und dann gibt es noch den armen Menschen, der das Meeting Protokoll schreiben muss, welches am Ende dann doch wieder keiner liest.

Erklärungsnöte Fachleute tendieren außerdem dazu den Sachverhalt auf der Ebene der höchsten Komplexität zu erklären. Man versteht es nicht. Dann kommt der berühmte Satz “Ok, nochmal für Dumme” Und die Erklärung wird dann so runter gebrochen, dass sie dann wirklich “dumm einfach” ist. Im englischen wird dies „dumbing down“ genannt. Was wäre nun aber gewesen, wenn der Fachmann das Thema “genial einfach” vorbereitet und vorgetragen hätte.

Jeder hätte es verstanden und wäre auch begeistert. Sie kennen es doch selbst noch aus der Schule. Es gab Lehrer, die konnten Sachverhalte einfach erklären, und waren deshalb auch sehr beliebt bei den Schülern. Bei anderen: “Der erklären so doof da verstehe ich das nicht” hieß es immer. Das gute Erklären wird heute “Storytelling” genannt und ja, das müssen wir zugeben, unsere Schulen bereiten uns darauf nicht vor.

Wäre ja auch ein Drama gewesen wenn statt Fleiß, Mitarbeit, Ordnung und Betragen In der Bemerkung gestanden hätte “Er erzählt gerne und viel.” Das hätte sicher Strom gegeben.  Aber in der heutigen Welt braucht man genau diese Fähigkeit.

In der Welt wurde 2007 ein Gerät vorgestellt welches genial einfach war. Es nennt sich noch heute iPhone. Es war im Vergleich zu Konkurrenz zu genial einfach zu bedienen, jeder war begeistert. Der Verkauf explodierte. Merken Sie hier den deutlichen Unterschied zwischen “dumm einfach” und “genial einfach”. Bei Produkten können man ggf. besser von “gerade gut genug” und “genial einfach” unterscheiden. Das macht es etwas deutlicher. Und besonders das Thema “gerade gut genug”, das kennen Sie von der im Hause entwickelten Software. Frei nach dem Motto “Wieso, funktioniert doch?”

Tagesgeschäft

Das Tagesgeschäft frisst die meisten Leute in den Firmen auf. Eigentlich hat man gar keine Zeit für das angesetzte Meeting. Das Thema interessiert einen ohnehin nicht und man befürchtet schon vorher, dass das Ergebnis im Meeting ohnehin keinen Sinn hat. Also geht man schon mit Aggressionen zum Meeting. Das wiederum bedeutet, dass man selbst gar nicht mehr richtig denken kann und einem nur noch „Ich will hier raus“ durch den Kopf geht. Das ist ein sehr schlechter Zustand für ein Meeting und das Ganze wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Was kann man denn nun machen?

Nun man natürlich auch was dagegen unternehmen.

  • Oberster Grundsatz: Kein Dokument, kein Meeting
  • Vorher wird bereits das Thema schriftlich klar umrissen, und an die Teilnehmer versendet. Und das natürlich rechtzeitig. Die potentiellen Teilnehmer voten dann ob überhaupt ein Meeting benötigt wird.
  • Oder am Anfang des Meetings steht eine halbe Stunde zur Verfügung in der gemeinsam das Dokument gelesen und verstanden wird. Das spart letztendlich Zeit für das gesamte Meeting.
  • Handys im M1eeting vom Tisch und aus.
  • Im Meeting spricht jeder nur zur Sache, ganz ohne Hackordung und in Bezug auf andere Personen.
  • jeder lässt jeden in Ruhe ausreden.
  • Während des Meetings werden alle Beschlüsse sichtbar für jeden fest gehalten.
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Uwe Janke

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